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"Unsere Stimme soll gehört werden"

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"Unsere Stimme soll gehört werden"

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Mehr als 400 Vertreter der Zivilgesellschaft wollen ihrer Stimme in Europa mehr Gehör verschaffen. Um ihren Anliegen Nachdruck zu verleihen, kamen sie zwei Tage vor Beginn des EU-Gipfeltreffens in Brüssel zusammen. “Nach fast fünf Jahren der Frustration hat die Zivilgesellschaft Europas entschieden, dass sie mit den Entscheidungen nicht zufrieden ist, die in ihrem Namen, im Namen der EU-Bürger getroffen wurden”, meint Monika Kosinka, die das Treffen organisierte. Sarah Czichowsky vom Ghana Forum aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen fügt hinzu: “Die Zivilgesellschaft sollte auf jeden Fall ein stärkeres Gehör finden, kleine Organisationen, nicht nur Organisationen, auch Einzelpersonen ebenfalls, um der EU mehr Gesicht zu geben.” Sich zu beklagen sei einfach, etwas zu bewegen aber viel schwieriger, so Marie Huguet, deren NGO, die sich mit Bildungsfragen befasst. Die bei dem Treffen in Brüssel geäußerten Ideen sollten daheim weiterverbreitet werden.