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Australiens Regierungschefin bei parteiinterner Revolte gestürzt

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Australiens Regierungschefin bei parteiinterner Revolte gestürzt

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Australiens Premierministerin Julia Gillard ist bei einer parteiinternen Revolte gestürzt worden. Angesichts miserabler Umfragewerte vor der Parlamentswahl im September entzogen die Labor-Abgeordneten Gillard das Vertrauen. Sie hatte zuvor angekündigt, dass sie sich bei einer Niederlage aus dem politischen Leben zurückziehen werde.

In den kommenden Wochen werde sie Zeit haben, in ihren Wahlkreis zurückzukehren und sich von der Gemeinde zu verabschieden, die sie seit 1998 im Parlament habe vertreten dürfen, erklärte Gillard nach dem Votum.

Die Kampfabstimmung gewann ihr Vorgänger und ewiger Widersacher Kevin Rudd – der vor drei Jahren von Gillard ebenfalls mit einer parteiinternen Revolte aus dem Amt gejagt worden war. Er könnte die Parlamentswahl auf August vorziehen – das fordert auch der konservative Oppositionsführer Tony Abbott. Dieser dürfte laut Umfragen der lachende Dritte sein – während der Labor-Partei bei der Wahl der Verlust von bis zur Hälfte ihrer Sitze vorausgesagt wird.
Die Wähler nehmen ihr die internen Machtkämpfe übel und die Einführung der unbeliebten Kohlesteuer entgegen vorigen Versprechen.