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Streik am Wahrzeichen von Paris: Eiffelturm weiter geschlossen

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Streik am Wahrzeichen von Paris: Eiffelturm weiter geschlossen

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Auch heute blieb der Eiffelturm geschlossen, wie schon den ganzen Dienstag: Die Mitarbeiter streiken den zweiten Tag für bessere Arbeits- und Sicherheitsbedingungen und für mehr Lohn.

Die enttäuschten Touristen hofften auf mehr Glück am Nachmittag. Normalerweise fahren und steigen täglich bis zu 30.000 Menschen auf den Turm.

“Das ist sehr ärgerlich”, klagt eine Australierin. “Wir sind nur für einen Tag hier – es ist unser ganzer Tag in Paris, und es ärgert uns sehr, dass wir nicht hinaufkönnen und auch noch andere Sehenswürdigkeiten verpassen.”

Und eine amerikanische Touristin stimmt ein: “Es ist enttäuschend. Da hat man soviel Geld ausgegeben, um herzukommen, und dann kann man ein Wahrzeichen nicht besichtigen, das die Leute doch vor allem sehen wollen.”

Gewerkschafter und Betreiber des Wahrzeichens von Paris verhandelten an diesem Mittwoch weiter. Die Mitarbeiter halten dem Management vor, dass die vor fünf Jahren begonnene Renovierung sich inzwischen länger hinzieht als einst der Bau des Turms.

“Wir streiken, denn wir haben uns seit Jahren über die Art der Wartungsarbeiten beklagt. Die haben die Nutzung des Monuments ernstlich beeinträchtigt, sowohl den Empfang für die Besucher als auch unsere Arbeitsbedingungen”, erklärt ein Gewerkschafter.

1889 für die Weltausstellung gebaut, ist der Eiffelturm heute jedes Jahr ein Muss für rund sieben Millionen Touristen – und auch für manches von weit her angereiste Brautpaar.