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Syrische Menschenrechtler: 100.000 Tote im Bürgerkrieg

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Syrische Menschenrechtler: 100.000 Tote im Bürgerkrieg

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Der Bürgerkrieg in Syrien hat inzwischen mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet, meldet die oppositionelle Syrische Beobachtungstelle für Menschenrechte in London. Die Organisation hat Informanten in allen syrischen Provinzen, darunter Ärzte und Aktivisten. Sie räumt aber selbst ein, dass die Dunkelziffer der Toten sehr hoch sein dürfte.

Die syrische Armee nahm derweil nahe der libanesischen Grenze eine weitere Rebellenhochburg ein, über die Waffen-Nachschub eingeschmuggelt wurde.

US-Außenminister John Kerry schloss bei einem Besuch in Kuwait jegliche militärische Intervention aus – Syrien sei nicht Libyen. Vertreter der USA und Russlands hatten sich am Dienstag nicht auf die Modalitäten der geplanten Genfer Friedenskonferenz einigen können. Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow werden sich laut Vereinten Nationen nächste Woche treffen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warnte Syriens Machthaber wie Rebellen bei einer Truppenübung auf den von Israel besetzen Golanhöhen vor Angriffen auf sein Land – Israel werde sich in diesem Fall zur Wehr setzen.