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US-Verbraucher verscheuchen Krisen-Kater

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US-Verbraucher verscheuchen Krisen-Kater

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Die US-Wirtschaft ist in den ersten Monaten des Jahres deutlich schwächer gewachsen als bisher gedacht – aber sie wächst immerhin. Und das seit 15 fortlaufende Quartalen in Folge. Während der Euroraum in diesem Jahr unter dem Strich um 0,6 Prozent schrumpft (IFO).

Das US-Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen Januar und März mit einer Jahresrate von 1,8 Prozent, so das Handelsministerium nach endgültigen Berechnungen. Bisher war das Wachstum offiziell auf 2,4 Prozent veranschlagt worden.

Grund für die Abstriche war unter anderem, dass die Verbraucher nur 2,6 Prozent mehr ausgaben, etwas weniger als zunächst angenommen.

Inzwischen sind sie offenbar auf den Geschmack gekommen. Im Juni war die Konsumlaune so gut wie vor der Krise. Die Industrieaufträge wuchsen kräftig.

Wichtigstes Konjunkturbarometer für die US-Notenbank ist die – immer noch relativ hohe – Arbeitslosenquote.

Mit Reuters