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Chinesische Arbeiter lassen ihren US-Boss frei

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Nach einer Woche haben chinesische Arbeiter ihren amerikanischen Boss in einem Unternehmen im Norden Pekings wieder freigelassen. Sie hatten ihn wegen eines Streits über Löhne und Abfindungen in einem Büro eingesperrt. Chip Starnes berichtete, sie hätten an Türen und Fenster gehämmert, als er schlafen wollte. Er habe aber drei Mahlzeiten täglich bekommen, hat es zuvor geheißen.

Erst nach einer Einigung ließen seine Angestellten ihn wieder frei. Der Streit sei beigelegt worden, erklärte die örtliche Gewerkschaftsvertreterin. Beide Seiten hätten Schritte aufeinander zu gemacht, das Ergebnis sei zufriedenstellend.

Starnes war vergangene Woche in die chinesische Filiale des amerikanischen Unternehmens für medizinische Ausrüstung gereist, um mehrere Angestellte zu entlassen. Diese hätten durch einen inzwischen behobenen Fehler zwei Monate lang kein Geld erhalten, erklärte er. Andere hätten auch ihre Entlassung gefordert, um eine lukrative Abfindung einzustreichen.