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EU-Gipfel: Was tun gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit?

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EU-Gipfel: Was tun gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit?

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Die Staats- und Regierungschefs der EU sind in Brüssel zum alljährlichen Sommergipfeltreffen zusammengekommen. Diesmal geht es vor allem um die hohe Jugendarbeitslosigkeit. In der Europäischen Union lag die Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen im April bei über 23 Prozent.

Die Staats- und Regierungschefs wollen sechs Milliarden Euro, die eigentlich bis 2020 eingeplant waren, schon in den nächsten beiden Jahren ausgeben, um gezielt junge Menschen in Arbeit zu
bringen. Vor allen Spanien und Italien pochen auf die Hilfen.

Bei dem zweitägigen Gipfeltreffen geht es auch um Maßnahmen, mit denen die Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen in den Krisenländern vereinfacht werden kann. Der Mittelstand ist der Jobmotor in Europa. Thema ist zudem die Haushalts- und Budgetüberwachung. Defizitsünder sollen mehr Zeit zum Sparen bekommen.

Unmittelbar vor dem Treffen hatten sich die EU-Staaten und das Europäische Parlament auf den nächsten Haushaltsrahmen 2014 bis 2020 geeinigt, mit einem Volumen von knapp einer Billion, also tausend Milliarden Euro.