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Kerrys "mission impossible" im Nahen Osten

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Kerrys "mission impossible" im Nahen Osten

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John Kerry hat sich eine schwere, fast unmöglich erscheinende Mission zur Aufgabe gemacht. Der US-Außenminister will die Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis neu auflegen und damit handfesten Ergebnisse den Weg bereiten. Kurz vor Kerrys erneuten Vermittlungsversuchen im Nahen Osten genehmigte Israel den Bau von 69 weiteren Wohnungen in Ost-Jerusalem. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung sei kein Zufall und keinesfalls hilfreich, meint die Friedensaktivistin Hagit Ofran:

“Wenn Netanjahu wirklich ein Ministerpräsident wäre, der den Frieden sucht, dann hätte er diesen Wohnungsbau nicht zugelassen, weil diese Siedlungen jede Chance auf Frieden zerstören. Auf diese Weise wird John Kerry von der israelischen Regierung begrüßt”, sagt Ofran.

Der US-Außenminister weilt bereits zum fünften Mal seit März dieses Jahres im Nahen Osten. Ein Ende des israelischen Siedlungsbaus in Ost-Jerusalem und im Westjordanland nannte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas als Bedingung für Gespräche.