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Mehr Mittel gegen die Jugendarbeitslosigkeit notwendig

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Mehr Mittel gegen die Jugendarbeitslosigkeit notwendig

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Weil der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit ein zentrales Thema des Gipfeltreffens ist, beteiligen sich erstmals auch Vertreter der Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmer. Die Vorsitzende des Europäischen Industrieverbands BusinessEurope, Emma Marcegaglia, meinte, sechs Milliarden Euro seien ein guter Anfang, um jungen Leuten zu einem Ausbildungsplatz oder zu einer Weiterbildung zu verhelfen. Das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit sei jedoch Wirtschaftswachstum. Das als Jugendgarantie bezeichnete Programm sei nützlich. Die Einigung über die Finanzplanung für die kommenden sieben Jahre machte es möglich, dass das Geld für das Projekt vorhanden ist. Der für Arbeit zuständige Kommissar Laszlo Andor aber kritisierte: “Wir brauchen viel mehr Mittel, denn durch die Kürzungen des Haushalts, durch die Kürzungen des Kohäsions- und des Sozialfonds erreichen wir unser Ziel nicht.” Die Hilfsmöglichkeiten der EU sind freilich begrenzt. Die Hauptverantwortung für die Schaffung von Arbeitsplätzen liegt bei den nationalen Regierungen der Mitgliedsländer.