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Prism-Enthüller Snowden: Ecuador lässt sich Zeit

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Prism-Enthüller Snowden: Ecuador lässt sich Zeit

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Der frühere US-Geheimdienstspezialist Edward Snowden ist offenbar noch nicht abgeflogen. Der 30-Jährige sitzt immer noch ohne gültigen Pass im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo fest.

Hinter den Kulissen geht unterdessen das diplomatische Tauziehen weiter. Ecuador forderte die USA auf, schriftlich zu begründen, warum es Snowden kein Asyl gewähren solle. Eine ecuadorianische Staatssekretärin betonte, Snowdens Enthüllungen beträfen Programme von Geheimdiensten weltweit, die internationale Gesetze verletzten. Die Strafen für die Vergehen, die ihm vorgeworfen würden, könnten nicht im Einklang mit der Interamerikanischen Menschenrechtskonvention sein, die die USA nie unterschrieben hätten. Sie erklärte weiter, Snowdens Antrag sei noch nicht bearbeitet worden, weil er sich nicht auf ecuadorianischem Gebiet befinde.

Snowden hatte in den vergangenen Wochen umfangreiche Ausspäh- und Überwachungsprogramme amerikanischer und britischer Geheimdienste öffentlich gemacht.