Eilmeldung

Eilmeldung

Wirtschaft und Extremismus: Obama beginnt Afrikareise

Sie lesen gerade:

Wirtschaft und Extremismus: Obama beginnt Afrikareise

Schriftgrösse Aa Aa

US-Präsident Barack Obama ist zu einem Staatsbesuch im Senegal eingetroffen. Dakar ist der Auftakt seiner Afrikareise, die ihn in den kommenden Tagen auch nach Südafrika und Tansania führt.
Der mächtigste Mann der Welt wird mit Senegals Präsident Macky Sall zusammentreffen und unter anderem die ehemalige Sklaveninsel Gorée besichtigen. Begleitet wird Obama von Wirtschaftsvertretern, um einen größeren ökonomischen Einfluss der Vereinigten Staaten in Afrika geltend zu machen.

“Es ist toll, dass Obama zu uns kommt”, sagt ein Senegalese. “Es macht uns stolz, dass ein Schwarzer US-Präsident ist.”

Doch nicht jeder in Dakar ist derartig euphorisch. Die Hoffnungen, die Afrika einst mit Obamas Präsidentschaft verband, sind mittlerweile arg geschrumpft.

“Wir freuen uns über Obamas Besuch”, sagt eine Frau, “aber wir brauchen auch seine Hilfe. Wir arbeiten Tag und Nacht, trotzdem haben wir kein gutes Leben. Unser Land hat es nicht leicht.”

Neben wirtschaftlichen Themen wird der US-Präsident voraussichtlich auch auf die Gefahr islamistischer Extremisten zu sprechen kommen, die in manchen afrikanischen Ländern zusehends zum Problem werden.