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Ende der Schnäppchen-Mentalität in Japan?

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Ende der Schnäppchen-Mentalität in Japan?

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Auf seiner vollen Brieftasche sitzen und auf Schnäppchen warten – das heißt Deflation. Japan hofft auf ein Ende der lähmenden Abwärtsspirale, nach eineinhalb Jahrzehnten.

Im Mai bremste der Abwärtstrend der Verbraucherpreise zum erstenmal seit sieben Monaten. Die Preise fielen im Jahresvergleich nur noch um 0,4 Prozent, nach 0,6 Prozent im April.

Zu Jahresbeginn war Japans Wirtschaft dank florierender Exporte und eines stärkeren Konsums mit 0,9 Prozent zum Vorquartal so stark gewachsen wie in keinem anderen großen Industrieland.

Die Notenbank pumpt seit einigen Monaten große Mengen an billigem Geld in den Wirtschaftskreislauf – in nicht einmal zwei Jahren soll es mehr als 1,0705 Billion Euro sein – das ist eine Eins mit 12 Nullen.

Experten bezweifeln aber, dass die ultralockere Geldpolitik langfristig wirken wird.

Mit Reuters