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Friedenskonferenz für Syrien rückt weiter in die Ferne

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Friedenskonferenz für Syrien rückt weiter in die Ferne

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Die angestrebte Friedenskonferenz für den syrischen Bürgerkrieg rückt weiter in die Ferne. Schon letzten Monat sollte sie stattfinden, wahrscheinlich in Genf, dann diesen Monat, inzwischen ist frühestens der August im Gespräch.

Eine ähnliche Konferenz gab es letztes Jahr, ebenfalls in Genf: Allerdings sind die Positionen der möglichen Teilnehmer damals wie heute oft entgegengesetzt – daher blieb die Genfer Tagung auch folgenlos. Auch wer teilnehmen soll, ist diesmal ebenso umstritten wie damals.

Russland wolle die Konferenz weiterhin, sagt sein Außenminister Sergej Lawrow – aber andere Länder und Gruppierungen würden die Sache erschweren, indem sie Vorbedingungen stellten. Außerdem widerspreche es den Zielen der Konferenz, wenn an die Aufständischen nun Waffen geliefert würden.

Die UNO hat jetzt den Einsatz der Friedenstruppen auf den Golanhöhen, an der Grenze zwischen Syrien und Israel, wieder um sechs Monate verlängert. Auch dort hatte sich der syrische Konflikt ausgewirkt; Österreich zieht daher gerade eilig seine Soldaten ab.

Nur noch wenige Soldaten sollen auf Drängen der UNO bis Ende Juli auf dem Golan bleiben, dann ist der österreichische Einsatz nach knapp vierzig Jahren beendet. Als Ersatz kommen jetzt Truppen von den Fidschiinseln.