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Mandelas Tochter: Medien verhalten sich wie Aas-Geier

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Mandelas Tochter: Medien verhalten sich wie Aas-Geier

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Südafrika bangt weiter um den ehemaligen Staatspräsidenten Nelson Mandela. Am Donnerstag wurde allerdings unerwartet eine positive Entwicklung gemeldet: Es gehe ihm viel besser als gestern Nacht, teilte Staatspräsident Jacob Zuma mit. Wegen des dennoch ernsten Zustands Mandelas sagte Zuma eine Reise nach Mosambik ab. Vor dem Krankenhaus in Pretoria haben sich mehrere Dutzend Menschen zur Nachtwache versammelt.

“Ich bleibe hier, weil es wichtig ist, unserem Idol nahe zu sein, für ihn zu beten und auch für Madibas Familie in diesen schweren Zeiten”, sagt Masello.

Mandela wird nach den Worten von Familienangehörigen künstlich beatmet. Er wurde am 8. Juni mit einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert.

“Gott ist auch in dieser Stunde der Dunkelheit bei uns. Er ist bei uns und wir hoffen, dass sein Wille geschieht”, sagt Pfarrer Sello Pelesani von der Methodistischen Kirche.

Der Todeskampf Mandelas bewegt Südafrika. Allerdings gibt es auch Kritik an den Medien, die seit Wochen in Zelten, Wohn- und Übertragungswagen die Klinik belagern, in der Mandela behandelt wird. Mandelas älteste Tochter Makaziwe Mandela verglich die Fernsehteams mit “Geiern, die darauf warten, dass der Löwe den Kadaver des von ihm gerissenen Büffels freigebe”.

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Erklärung des Staatskanzlei zum Gesundheitszustand Mandelas (englisch)