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Obama auf dem Weg nach Südafrika

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Obama auf dem Weg nach Südafrika

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US-Präsident Barack Obama wird heute von der senegalesischen Hauptstadt Dakar nach Südafrika weiterreisen. Seine Visite wird überschattet von der Sorge um den schwer kranken Nelson Mandela. Obama pries Mandela als ein Vorbild für die ganze Welt.

Gestern besuchte der Präsident gemeinsam mit seiner Familie die ehemalige Sklaveninsel Gorée vor der Küste Senegals. Von dort wurden einst Zehntausende Afrikaner als Sklaven nach Nordamerika verschifft. Obama sagte, es sei für ihn ein ergreifender Moment. Seine Frau Michelle ist eine Nachkommin von Sklaven.

Obama, der in Dakar die demokratische Entwicklung des Kontinents gelobt hatte, bezeichnete die Insel Gorée als eine Mahnung:
“Es ist für mich immer beeindruckend, andere Länder zu besuchen, doch als Afro-Amerikaner, als afro-amerikanischer Präsident, motiviert mich der Besuch dieses Ortes dazu, noch stärker für Menschenrechte weltweit einzutreten.”

Zum Abschluss seines Aufenthalts im Senegal hat Obama dem Land Hilfe bei der Agrarwirtschaft zugesagt. Die US-Regierung und Unternehmen würden neue Initiativen zur Bekämpfung des Hungers unterstützen.