Eilmeldung

Eilmeldung

Obama in Südafrika: "Mandela ist Inspiration für mich und die Welt"

Sie lesen gerade:

Obama in Südafrika: "Mandela ist Inspiration für mich und die Welt"

Schriftgrösse Aa Aa

Die Präsidenten Südafrikas und der USA, Jacob Zuma und Barack Obama, haben bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Pretoria die enge Zusammenarbeit beider Länder betont. Es gelte, den gemeinsamen Handel und Investitionen auszubauen, sagten sie. Afrika wachse und habe enormes Potential, so Obama. Seine Staatsvisite steht unter dem Eindruck der schweren Erkrankung von Nelson Mandela, den Obama schon vor der Reise als seinen Helden bezeichnet hatte.

Jetzt sagte er: “Der Kampf hier gegen die Apartheid, für Freiheit, Mandelas moralische Stärke, der Übergang dieses Lands zu einer freien und demokratischen Nation, all das war eine persönliche Inspiration für mich, eine Inspiration für die Welt, und das bleibt es auch weiterhin.”

Obama wird Mandela nicht am Krankenbett besuchen. Dies geschehe aus Rücksicht auf den Zustand des 94-Jährigen und die Wünsche der Familie Mandelas, so das Weiße Haus. Obama werde sich aber mit Angehörigen des südafrikanischen Ex-Präsidenten treffen, um gemeinsam für Mandela zu beten.

Obama hat auf seiner insgesamt einwöchigen Afrikareise bereits den Senegal besucht, nächste und letzte Station ist Tansania.

Bereits vor seiner Ankunft in Südafrika gab es in einigen Städten Proteste gegen Obama. Die Demonstranten beschuldigten ihn der “Kriegsverbrechen” und warfen ihm seine Drohneneinsätze vor.