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Proteste gegen das Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" in Russland

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Proteste gegen das Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" in Russland

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Bei Protesten in St. Petersburg gegen das international kritisierte Verbot von “Homosexuellen-Propaganda” ist es zu Handgreiflichkeiten zwischen Befürwortern und Gegnern gekommen. Die Polizei nahm zahlreiche Demonstranten fest.

Das russische Parlament hatte das umstrittene Gesetz erst vor Kurzem angenommen. Es muss noch von Kremlchef Wladimir Putin unterschrieben
werden. Die Verordnung sieht beispielsweise hohe Geldstrafen für Personen vor, die im Beisein von Kindern über Homosexualität sprechen. Bürgerrechtler kritisieren, das Gesetz schüre Hass gegen Schwule und Lesben. Laut Befürwortern dient das Verbot dem Kinderschutz.

Bei seinem Besuch in Moskau vor wenigen Tagen hatte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) das Verbot als “diskriminierend” angeprangert.