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Welle der Gewalt erschüttert Ägypten

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Welle der Gewalt erschüttert Ägypten

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Der Ruf nach dem Rücktritt von Staatspräsident Mursi in Ägypten wird immer lauter. Bei Straßenschlachten in Alexandria wurden drei Menschen getötet, darunter ein US-Amerikaner. Der 21-jährige Student aus Ohio wurde erstochen, als er Demonstranten fotografierte. Er starb wenig später im Krankenhaus.

Auf dem Kairoer Tahrir-Platz campieren Gegner des Staatsoberhaupts. Sie wollen Mursi am Sonntag, dem Jahrestag seines Amtsantritts, mit Millionen Unterschriften zum Rücktritt zwingen. Sie zweifeln an der Legitimität des Präsidenten und wollen Neuwahlen erreichen.

Auch Anhänger von Mursi versammelten sich in der Hauptstadt. Die islamistische Führung des Landes lehnt Neuwahlen ab. Mursi war 2012 bei der ersten freien Präsidentschaftswahl mit knapper Mehrheit gewählt worden. Seine Anhänger betonen, er werde nicht vor Ende seiner vierjährigen Amtszeit zurücktreten.