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Nach dem Sparen: Wie kann die EU das Wachstum fördern?

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Nach dem Sparen: Wie kann die EU das Wachstum fördern?

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Welche Strategie hat die EU nach ihrer rigiden Sparpolitik, um das Wachstum anzukurbeln und neue Stellen zu schaffen? EU-Kommission Olli Rehn, zu Gast bei Real Economy, macht sich für mehr Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen stark, denn die sind der Hauptmotor für die Beschäftigung. Er drängt vor allem auf vereinfachte Kreditvergabe.

Als Vorzeigebeispiel galt lange das skandinavische Modell: Gute Konditionen für Unternehmen, hohe Steuern und breite soziale Absicherung. Taugt es als Modell für den Rest Europas? Rehn: “Das nordische Modell war mit Recht erfolgreich, indem es ökonomische Wettbewerbsfähigkeit mit sozialer Gerechtigkeit verband. … Sie konnten den Menschen gleiche Chancen bieten und den Firmen ein gutes Gechäftsumfeld. In diesem Sinn kann man sich von den nordischen Ländern etwas abgucken. “

Doch auch in Schweden brodelte es jüngst, weil Zuwanderer sich gegen ihre hohe Arbeitslosigkeit auflehnen. Wie hält Schweden seine Konjunktur auf Trab? Real Economy hat in Stockholm die Antwort gesucht – und außerdem ein Projekt im rezessionsgeplagten Portugal besichtigt: Hier soll in Zusammenarbeit mit der Universität Porto die Gründung kleiner Start-up-Unternehmen gefördert werden.