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Nächste Runde im japanisch-chinesischen Inselstreit?

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Nächste Runde im japanisch-chinesischen Inselstreit?

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Vier chinesische Schiffe sind in die Hoheitsgewässer der Senkaku-Inseln eingedrungen. Die unbewohnten, aber strategisch bedeutsamen Felsen im ostchinesischen Meer sind Gegenstand japanisch-chinesischer Streitigkeiten – beide Länder beanspruchen die Inseln für sich. Tokio hatte in den vergangenen Monaten seinen Willen ausgedrückt, den Archipel notfalls auch militärisch gegen chinesischen Anspruch verteidigen zu wollen.

US-Außenminister John Kerry sagte beim Treffen der Außenminister der südostasiatischen Staaten in Brunei, die USA seien “sehr daran interessiert, wie die Konflikte im südchinesischen Meer ausgetragen werden und wie sich die verschiedenen Parteien dabei verhalten. Wir hoffen auf einen Verhaltenskodex, der in dieser belebten Region für Sicherheit sorgt.”

Kerrys Augenmerk galt dabei nicht einzig dem Senkaku-Streit, sondern auch weiteren Spannungen aufgrund von Besitzansprüchen. Unter anderem bestehen Konflikte um Inselgruppen zwischen China und Vietnam sowie China und den Philippinen.