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Obama sucht neue Partnerschaft mit Afrika

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Obama sucht neue Partnerschaft mit Afrika

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Zum Abschluss seines Südafrikabesuches hat US-Präsident Obama angekündigt, die Zusammenarbeit mit Afrika auf eine neue Basis zu stellen. Der ehemaligen Erzbischof von Kapstadt und Apartheidsgegner Desmond Tutu betonte im Gespräch mit Obama, welche hohen Erwartungen die Afrikaner in den ersten schwarzen US-Präsidenten steckten. In einer programmatischen Rede an der Universität in Kapstadt kündigte Obama an, die Entwicklungshilfe durch eine „Partnerschaft der Gleichen“ zu ersetzen. Milliardeninvestitionen im Energiesektor sollen dabei das Kernstück bilden.

“Zugang zu Elektrizität ist eine Grundlage für Erfolg heutzutage. Sie ist das Licht, in dem Kindern lernen, die Energie, die einer Idee erlaubt zu einem Geschäft zu werden. Sie hilft den Menschen ihre grundlegendsten Bedürfnisse zu befriedigen. Und sie ist die Verbindung Afrikas mit der Weltwirtschaft”, sagte Obama.

Emotionaler Höhepunkt war am Sonntagmorgen der Besuch Obamas auf der ehemaligen Gefangeneninsel Robben Island vor Kapstadt. Dort war während des Apartheid-Regimes Nelson Mandela viele Jahre inhaftiert. Schweigend ging Obama gemeinsam mit seiner Ehefrau Michelle und seinen beiden Töchtern durch das Gefängnisgebäude.

Zum Abschluss schrieb Obama ins Gästebuch “Die Welt ist den Helden von Robben Island dankbar, die uns daran erinnern, dass keine Fesseln oder Zellen der Kraft des menschlichen Willens standhalten können”.

Weiterführende Links

Weißes Haus Präsident Obamas Afrika-Trip (englisch)

Robben Island Museum (englisch)