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Snowden bricht sein Schweigen

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Snowden bricht sein Schweigen

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Zum ersten Mal seit seiner Flucht nach Moskau hat Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden sein Schweigen gebrochen. Der 30-Jährige erklärte in einem Brief an den ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, er danke dem Land für seine Hilfe bei der Flucht nach Russland. Er behalte dadurch seine Freiheit und könne weiterhin Informationen von öffentlichem Interesse ans Tageslicht bringen, so Snowden. Außerdem beschuldigte er US-Präsident Obama in einem von Wikileaks veröffentlichten Statement, Druck auf Länder ausgeübt zu haben, in denen er Asyl beantragt hatte. Auch in Russland hatte der wegen Geheimnis-Verrat von den USA gesuchte Snowden um Asyl gebeten. Der russische Präsident Putin hatte daraufhin seine Zustimmung signalisiert. Allerdings knüpfte er diese an die Bedingung, dass der 30-Jährige aufhöre, den USA mit seinen Enthüllungen Schaden zuzufügen. Snowden hatte umfassende Ausspähprogramme westlicher Geheimdienste öffentlich gemacht.