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Zentralbanken bunkern weniger Euros

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Zentralbanken bunkern weniger Euros

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Seit der Schuldenkrise verliert der Euro als Reservewährung an Einfluss. Das hat jetzt die Europäische Zentralbank (EZB) selbst festgestellt.

Danach haben die Zentralbanken rund um den Globus nach wie vor hauptsächlich US-Dollars in ihren Tresoren liegen – knapp 62 Prozent waren es im Jahr 2012. Daneben lag ein zweitgrößtes Häufchen Euros – knapp 24 Prozent. Dann kommen britisches Pfund und Yen mit je rund 4 Prozent.

Der Anteil des Euros ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Im Jahr 2010 waren noch 25,8 Prozent der weltweiten Reserven in Euro angelegt, zwei Jahre später waren es knapp zwei Prozentpunkte weniger.

Noch spielt Chinas nicht konvertible Währung keine Rolle. Das soll sich ändern – und wird es auch, meinen Devisenstrategen.

Mit Reuters