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Angst vor Überwachung: Big Brother in Europa

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Angst vor Überwachung: Big Brother in Europa

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Als der US-Spionage-Skandal herauskam, war in Frankreich die Empörung groß. Doch jetzt stellte sich heraus, dass die Grande Nation offenbar keinen Deut besser ist. Die Zeitung “Le Monde” enthüllte, dass der französische Geheimdienst auch systematisch Telefonate, Mails und soziale Netzwerke ausspähe.

Die Briten haben jüngst erfahren, dass ihre Geheimdienste Informationen an ihre Kollegen in den USA weitergeben. Viele fühlen sich bedroht: “Niemand will, dass die eigenen Mails jeden Tag ausgespäht werden. Es ist falsch. Aber ich weiß nicht, wie man das stoppen könnte. Denn sie können einfach immer neue Technologien entwickeln,” so ein Mann in London. Eine Passantin sagte:
“Ich bin nicht auf Netzwerken im Internet. Ich würde zum Beispiel nie Facebook benutzen. Das Ganze ist mir sowieso nicht geheuer. Die Idee, dass meine Fotos plötzlich von jemand anderes benutzt werden können, ist mir unangenehm. Ich war schon immer sehr vorsichtig.”

Für den Whistleblower Edward Snowden, der das Ganze ins Rollen brachte, setzen sich mehrere Gruppen ein, wie etwa Campact in Berlin. Christoph Bautz erklärte: “Es muss Schluss sein damit, dass die Geheimdienste überall auf der Welt auf globalem Niveau anfangen, uns auszuspionieren, Daten zu stehlen und zu speichern und da braucht es endlich ein entschiedenes Vorgehen der Bundesregierung.”

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