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Showdown im EU-Haushalt

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Showdown im EU-Haushalt

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Die Verhandlungen über den EU-Haushalt der nächsten sieben Jahre (2014-2020) – den das EU-Parlament kürzlich genehmigt hat – haben sich über Monate hingezogen. Gegensätzliche nationale Interessen haben die Verhandlungen laut dem EU-Haushaltskommissar in “Extremsport” verwandelt.

Die Verhandlungen fielen in eine Zeit, in der durch Werkschließungen betroffene arbeitslose Jugendliche und Arbeiter gegen die Sparmaßnahmen der Regierungen demonstrieren.

Als die Arbeitslosenquote 12 Prozent überstieg – doppelt so hoch unter Jugendlichen – haben sich das Europäische Parlament, die Kommission und die nationalen Regierungschefs geeinigt. Sie werden Milliarden zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen bereitstellen, da diese die meisten Arbeitsplätze in Europa schaffen.

Ausgaben von fast einer Billion Euro stehen allumfassenden Ausgabenkürzungen gegenüber. Kritiker bemängeln, dass fast 40 Prozent des Budgets für Ausgabensteigerungen bei der EU-Bürokratie und für die Beibehaltung von Landwirtschaftssubventionen eingeplant sind.

Aber ist der Ausgabenplan überhaupt wichtig für die Opfer dieser Krise, die kein Ende nimmt?

In dieser Sonderausgabe von “The Network” aus dem EU-Parlament in Straßburg sprechen wir mit Richard Ashworth, EU-Haushalts-Berichterstatter für die Fraktion der europäischen Konservativen und Reformisten im EU-Parlament, Ivailo Kalfin, ebenfalls Mitglied des Haushaltsausschusses. Er berichtet an die Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten & Demokraten. Und, in Helsinki, mit Juuso Koskinen. Er ist Head of Operations bei dem Startup Sauna, das vielversprechende junge Unternehmen aus Nordeuropa mit anderen Firmen, Investoren und Medien aus der ganzen Welt zusammenbringt.