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Bedrohtes Hundefutter: Greenpeace protestiert gegen Walfang

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Bedrohtes Hundefutter: Greenpeace protestiert gegen Walfang

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Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben im Hamburger Hafen gegen Walfang protestiert. Mit Schlauchbooten eskortierten sie einen Frachter, der sechs Container mit Walfleisch aus Island geladen hat. Diese sollen nach Japan verfrachtet werden. Deutschland dürfe sich nicht an dem Handel beteiligen, forderten die Umweltschützer.

Mitte Juni startete in Island die Walfangsaison. Seither wurden bereits 20 bis 25 Finnwale erlegt. Das Land darf 184 Exemplare dieser Walart töten. Eigentlich ist der kommerzielle Walfang weltweit verboten. Für Island, Norwegen, Grönland und Japan gibt es allerdings Schlupflöcher.

Finnwale gelten als gefährdet. Ihr Fleisch wird unter anderem über Hamburg und Rotterdam nach Japan verkauft. Dort endet es laut Tierschützern häufig als Hundefutter.