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Flugzeugunglück in San Fransisco: FBI schließt Terrorakt aus

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Flugzeugunglück in San Fransisco: FBI schließt Terrorakt aus

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Die Bruchlandung eines Verkehrsflugzeugs in San Fransisco ist ersten Erkenntnissen zufolge nicht das Resultat eines Terroranschlags. Das gab das FBI bekannt. Die Maschine der Asiana Airlines war am Samstag beim Landeanflug aufgeschlagen und in Brand geraten – zwei der 307 Insassen starben.

“Derzeit gibt es keine Anzeichen für einen terroristischen Akt. Das FBI arbeitet bei den Ermittlungen eng mit der Verkehrsbehörde zusammen, um den Grund für den Unfall herauszufinden”, so David Johnson vom FBI.

Der Chef der Fluglinie sagte, auch ein Triebwerksschaden falle als Unglücksursache aus. Zeugen hatten von einer Explosion berichtet und weißen Rauch aufsteigen sehen.

“Es war eine sehr harte Landung, als das Flugzeug aufsetzte”, sagte ein Überlebender. “Der Lärm war ohrenbetäubend, das ganze Flugzeug zitterte. Da war uns klar, dass etwas furchtbar schiefgegangen ist.”

Über Notrutschen gelangten Passagiere und Besatzung ins Freie, 182 Personen wurden mit Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Ein Zeuge, der das Unglück unweit des Flughafens beobachtete, sagte: “Das Heck schlug auf der Landebahn auf, es gab einen lauten Knall. Es ist wohl abgefallen. Das Fahrwerk brach ab, das Flugzeug drehte sich mehrfach. Als es zum Stillstand kam, sah man, wie das Feuer ausbrach.”

Der Verkehr auf dem Flughafen von San Fransisco musste nach der Bruchlandung für mehrere Stunden ausgesetzt werden, ankommende Flüge wurden in andere Städte an der amerikanischen Westküste umgeleitet.