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Andy Murray hofft auf Sprungbrett-Effekt

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Andy Murray hofft auf Sprungbrett-Effekt

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Diese Bilder waren lange unersetzlich: Der Wimbledonsieg des Briten Fred Perry im Jahr 1936. Immer wenn ein britischer Profi auch nur in die Nähe eines Erfolges in London kam, wurden sie herausgeholt. Sie wirkten fast wie ein Fluch, denn keinem wollte der Triumph gelingen, bis gestern der Schotte Andy Murray zuschlug und sich den Titel holte:

“Bis zum letzten Jahr wußte ich nicht, wieviel so ein Grand-Slam-Titel wert ist. Dann gewann ich die US Open und realisierte, wofür sich all die Trainingseinheiten, die vielen Stunden auf dem Tennisplatz, wirklich lohnen. Ich hoffe, ich kann diesen Wimbledonsieg als eine Art Sprungbrett für mich nutzen.”

Die britische Presse ist richtig euphorisch: “Endlich: Nach 77 Jahren, 15 Premierministern und drei Monarchen gewinnt ein Brite Wimbledon.” – titelte die Sun.

Vielleicht steht Murrays Statue ja bald neben der von Perry.