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Bruchlandung in San Francisco: Ermittler kommen voran

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Bruchlandung in San Francisco: Ermittler kommen voran

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Der Pilot des in San Francisco verunglückten Flugzeugs war noch im Training für Flüge mit einer Boeing 777. Das teilte das südkoreanische Verkehrsministerium mit. Der Flug nach San Francisco sei aber für Piloten im Training nicht ungewöhnlich. Die Behörden haben bislang keine Anhaltspunkte für einen Pilotenfehler gefunden. Die Anfluggeschwindigkeit sei allerdings deutlich zu gering gewesen, hieß es.

Die Eltern der beiden bei dem Unglück getöteten Chinesinnen befinden sich inzwischen auf dem Weg nach San Francisco.Die Reise der Mädchen war von deren Schule organisiert worden. Die Behörden teilten unterdessen mit, dass eine der beiden Getöteten offenbar von einem Rettungswagen überfahren wurde.

Eine Obduktion soll nun klären, ob das Mädchen in Folge der Bruchlandung oder durch den zweiten Unfall starb. Auch die Eltern der übrigen chinesischen Schüler befinden sich auf dem Weg nach San Francisco, einige der Kinder werden noch in Krankenhäusern behandelt.

Lob für die Rettungskräfte kam von der chirurgischen Leiterin des General Hospitals in San Francisco: “Diejenigen, die sich am Flughafen um die Patienten kümmerten, haben sehr gute Arbeit geleistet. Die schlimmsten Fälle sind in der kürzesten Zeit zu uns gekommen. Diese Menschen hätten sonst nicht überlebt.”

Nur wenige Passagiere wurden bei dem Unglück schwer verletzt. Insgesamt befanden sich 307 Menschen an Bord der Boeing.