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Der Motor der Eurozone beginnt zu stottern

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Der Motor der Eurozone beginnt zu stottern

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Deutschlands Exportwirtschaft schwächelt: Nach einem guten Start ins zweite Quartal sanken die Ausfuhren im Mai um 2,4 Prozent gegenüber April und damit so stark wie seit Ende 2009 nicht mehr. Im April hatte der Außenhandel noch ein Plus von 1,4 Prozent verzeichnet. Besonders die Geschäfte mit den Euroländern laufen schlecht – hier betrug das Minus im Mai satte 9,4 Prozent. Und Erholung ist angesichts der schwachen Konjunktur der Eurozone und der wackeligen Weltwirtschaft nicht in Sicht.

Auch die deutsche Industrieproduktion gibt Anlass zur Sorge: Sie schrumpfte im Mai erstmals seit Januar, und zwar um ein Prozent. Erwartet worden war ein Minus von nur 0,5 Prozent.

Allerdings betonten Experten, dass sich die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Rest der Eurozone noch immer recht stabil zeige. Für das laufende Jahr erwartet Berlin ein leichtes Wirtschaftswachstum.