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Nach 11 Millionenpleite: Sarkozy spendet 7500 Euro

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Nach 11 Millionenpleite: Sarkozy spendet 7500 Euro

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18 Monate nach seiner Abwahl hat der frühere französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy erstmals wieder einen politischen Termin in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Sarkozy übergab in der Zentrale seiner Partei, der UMP, einen Scheck über 7500 Euro. Das ist das gesetzliche Maximum für eine Parteispende. Sarkozy rief außerdem zu Spenden für seine Partei auf.

In der vergangenen Woche hatte das höchste französische Gericht entschieden, dass der UMP keine Wahlkampfunterstützung für den Präsidentschaftswahlkampf von Nicolas Sarkozy zustehe, da dieser den zulässigen Kostenrahmen für den Wahlkampf von 22,5 Millionen Euro um 2,1 Prozent überschritten hatte. Durch Sarkozys Fehler fehlen der UMP jetzt 11 Millionen Euro in der Kasse. Die Partei droht nach den Worten eines ehemaligen Schatzmeisters der Bankrott.

Sarkozy betonte, sein Auftritt bedeute nicht seine Rückkehr in die Politik.