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Schweres Zugunglück in Kanada wirft viele Fragen auf

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Schweres Zugunglück in Kanada wirft viele Fragen auf

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Nach dem schweren Güterzugunglück in Kanada ist es der Feuerwehr gelungen den Brand zu löschen. Mindestens fünf Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben, 40 Menschen gelten immer noch als vermisst. Der Polizeisprecher sagte, man müsse sich auf weitere schlechte Nachrichten gefasst machen. In einer Bar hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks mindestens 50 Menschen auf. Von dem Gebäude ist nichts mehr übrig.

Kanadas Premierminister Stephen Harper erklärte: “Es sieht hier aus wie nach einem Krieg. Ein großer Teil der Stadt wurde zerstört. Es ist wirklich schrecklich. Wie sie wissen sind Menschen ums Leben gekommen und viele werden immer noch vermisst.”

Der Tankzug, der Rohöl geladen hatte, war offenbar in der Stadt Nantes abgestellt worden. Der Bürgermeister des Städtchens berichtet, die Feuerwehr habe anrücken müssen, um ein kleines Feuer, dass durch ein Ölleck entstanden war, zu löschen. Zwei Stunden später geriet der führerlose Zug ins Rollen, raste in das Städtchen Lac-Mégantic und explodierte. Die Menschen stehen immer noch unter Schock. Mehrere Hundert sind obdachlos. Die meisten kamen bei Freunden oder Verwandten unter, andere beim Roten Kreuz.