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"Costa Concordia": Prozess gegen Unglückskapitän vertagt

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"Costa Concordia": Prozess gegen Unglückskapitän vertagt

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Er kam und konnte kurz danach schon wieder gehen: In Italien hat der Prozess gegen den Kapitän des havarierten Kreuzfahrtschiffes “Costa Concordia”, Francesco Schettino, begonnen. Das Gericht im toskanischen Grosseto vertagte die Verhandlung allerdings auf den 17. Juli. Der Grund ist ein landesweiter Streik der Anwälte. Schettino muss sich damit erst ab Mittwoch kommender Woche vor Gericht verantworten.

Der Kapitän ist der einzige Angeklagte. Ihm werden unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung und Körperverletzung, Havarie und das Verlassen des Schiffes noch vor Ende der Evakuierung vorgeworfen. Rund 250 Nebenkläger verfolgen das Mammutverfahren, etwa 400 Zeugen sind geladen. Das Schiff war vor gut anderthalb Jahren vor der Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert. 32 Menschen kamen damals ums Leben.