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Grünes Licht für den Euro in Lettland

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Grünes Licht für den Euro in Lettland

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Lettland kann zum ersten Januar kommenden Jahres den Euro einführen. Die Finanzminister der EU billigten mehrere Rechtsakte, die den Beitritt des baltischen Landes zur Eurozone ermöglichen.
Lettland mit seinen rund zwei Millionen Bürgern wird das 18. Mitglied.
Lettland habe die Maastrichter Kriterien erfüllt, seine Wirtschaftspolitik sei nachhaltig, so Währungs-Kommissar Olli Rehn. Die Maastricht-Kriterien verbieten unter anderem ein Defizit, das mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts beträgt. In Lettland beträgt es 1,2Prozent. Ministerpräsident Valdis Dombrovskis versicherte, seine Regierung werde dafür sorgen, dass die künftigen Preise in Euro dem offiziellen Umrechnungskurs streng angepasst würden. Die Einführung des Euro werde niemand zur Preissteigerung nutzen können: “Die Regierung in Riga wird sich in den kommenden sechs Monaten vor allem um technische Dinge im Zusammenhang mit der Einführung der Gemeinschaftswährung kümmern, darunter um die Überwachung der Preise”, so unsere Korrespondentin Isabel Marques da Silva. “Bei der Gestaltung der Euro-Münzen sollen Elemente des Lat bewahrt werden, die die Unabhängigkeit von der früheren Sowjetunion symbolisieren.”