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Kanada: Pornos statt "Schwanensee"

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Kanada: Pornos statt "Schwanensee"

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Sein Nebenjob kostete einer jungen Balletthoffnung die Karriere: Ein Tänzer ist von der Schule des international angesehenen Royal Winnipeg Ballet geflogen, weil er in Pornofilmen mitspielte. Jeppe Hansen hatte sich gegen Tausende Mitbewerber durchgesetzt und war an der Schule aufgenommen worden. Der 22-Jährige aus Dänemark startete kurze Zeit später eine zweite Karriere – als Pornodarsteller.

In einem Interview sagte er: “Ich wollte mich auf eine andere Art ausdrücken. Auf eine andere künstlerische Art, als ich das im klassischen Ballett kann. Und ich wollte mich selbst und meine Sexualität erkunden.” Hansen sagte weiter, er musste eine Erklärung unterzeichnen, derzufolge er freiwillig aus der Schule ausgetreten sei.

Die Ballett-Company teilte mit, sie werde sich zu Personalfragen nicht äußern. Sie verwies allerdings auf den Verhaltenskodex der Schule, der keine Nebenprojekte erlaube. Hansen arbeitet nun hauptberuflich in der Pornoindustrie, er versucht allerdings eine neue Ballett-Company zu finden.