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Libor-Zinssatz künftig unter New Yorker Regie

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Libor-Zinssatz künftig unter New Yorker Regie

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Nach dem Skandal um Manipulationen des Libor-Zinssatzes hat die britische Aufsichtsbehörde die Konsequenzen gezogen: Ab dem kommenden Jahr wird der Referenzzins nicht mehr von der britischen Bankenvereinigung, sondern von einer in London ansässigen Tochter der New Yorker Börse festgesetzt.

Vergangenes Jahr hatte der Libor-Skandal die Finanzbranche erschüttert: Zwischen 2007 und 2010 sollen Banken den Zinssatz manipuliert haben, um ihre Handelsgewinne zu erhöhen. Die Aufsichtsbehörden ermitteln gegen mehr als ein Dutzend Institute. Einige, darunter die Deutsche Bank und die Schweizer UBS mussten bereits hohe Strafen bezahlen.