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Trotz hoher Wachstumsraten große Armut in Mozambik

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Trotz hoher Wachstumsraten große Armut in Mozambik

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Mozambik ist reich an Bodenschätzen, das südostafrikanische Land hat möglicherweise die größten Steinkohlevorkommen der Welt. Euronews sprach mit der mosambikanischen Ministerin für Bodenschätze, Esperanca Bias, über Partnerschaften mit Europa sowie über Ausbildungsprojekte: “Wir messen der Ausbildung unserer Bürger große Bedeutung zu. Im weiteren geht es uns darum, die Wasserversorgung sowie das Gesundheitssystem zu verbessern.”
Der Bürgerkrieg ging vor 16 Jahren zu Ende, doch Mozambik ist weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt. Dank der Bodenschätze des Landes könnte sich das rasch ändern, doch zugleich ist sich die Regierung in Maputo der Risiken bewusst: Eines davon ist Korruption:
“Mit Hilfe von Gesetzen zu öffentlich-privaten Partnerschaften und zu Wirtschaftsprojekten haben wir die Gewähr dafür, dass alle Verträge öffentlich sind. Die Regierung hat sich dazu verpflichtet”, so Bias.
Obwohl die Wirtschaft Mozambiks auf der Landwirtschaft und Fischerei basiert, liegt die jährliche Wachstumsrate bei mehr als sieben Prozent. Die Hälfte der 20 Millionen Menschen lebt jedoch nach wie vor in Armut.