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WTO soll Autostreit zwischen EU und Russland schlichten

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WTO soll Autostreit zwischen EU und Russland schlichten

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Rund ein Jahr nach dem Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation muss die WTO zwischen der EU und Moskau vermitteln. Stein des Anstoßes ist eine von Russland eingeführte Sonderabgabe auf importierte Autos in Höhe von bis zu 2.700 Euro für Neuwagen und bis zu 17.000 Euro für gebrauchte Fahrzeuge. Europäische Hersteller sehen sich dadurch auf dem russischen Markt benachteiligt.

Der Wert der EU-Autoexporte nach Russland liegt bei geschätzten 10 Milliarden Euro pro Jahr. Seit Einführung der Sonderabgabe im September des Vorjahres ist dieses Volumen laut der EU um rund sieben Prozent geschrumpft. Die Beschwerde der Europäer bei der WTO wird voraussichtlich ein langwieriges Verfahren nach sich ziehen, an dessen Ende eine Geldstrafe für Russland stehen könnte.