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Ankara verurteilt "Desinformations-Kampagne"

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Ankara verurteilt "Desinformations-Kampagne"

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Während die Zahl der Opfer nach den regierungsfeindlichen Demonstrationen in der Türkei steigt, beharrt die Führung in Ankara darauf, bei der Berichterstattung handle es sich um gezielte Verbreitung irreführender Informationen. Die Proteste wirkten sich nur begrenzt auf die Wirtschaft aus, sagte uns der türkische Finanzminister Mehmet Simsek anlässlich eines Besuchs in Brüssel.
Die Proteste hätten zu einem Zeitpunkt stattgefunden, zu dem die US-Zentralbank ihre Geldpolitik normalisiert habe. Das Auf und Ab der Finanzmärkte sei darauf zurückzuführen. Simsek fügte hinzu: In allen Demokratien gäbe es solche Proteste, auch in Großbritannien, den USA oder in Frankreich. Die gezielte Verbreitung von irreführenden Informationen habe jedoch den Ruf seines Landes beschädigt. Inzwischen wurde der Gezi-Park in Istanbul wiedereröffnet, dann geschlossen und nach Stunden erneut geöffnet. Die Proteste gehen weiter.