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Die Tour verrückt: Froome leidet auf Flachetappe, Cavendish siegt wieder

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Die Tour verrückt: Froome leidet auf Flachetappe, Cavendish siegt wieder

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Mark Cavendish hat zurückgeschlagen. Der britische Supersprinter gewann den 13. Abschnitt der Tour de France vor Peter Sagan – der Frust der vergangenen Tage ist vergessen.

Windig war es auf dem Wege nach Saint-Amand-Montrond in Mittelfrankreich. Und für eine Überführungsetappe ging es im Peloton erstaunlich hektisch zu. Ein Defekt sollte Mitfavorit Alejandro Valverde teuer zu stehen kommen, denn plötzlich raste der Zug ohne ihn ab.

Team Saxo machte für Alberto Contador Tempo, auch Cavendishs Equipe Omega-Pharma-Quick-Step beteiligte sich später, um Attacken zu unterbinden und Cavendish in Position zu bringen, Belkin schließlich arbeitete für seinen Kapitän Bauke Mollema.

Der Gesamtführende Christopher Froome hingegen wurde distanziert. Wieder fehlten am Ende die Domestiken an der Seite des Briten. Als Cavendish auf der Zielgeraden aus dem Windschatten hervorschoss und den Punktbesten Sagan niederrang, kämpften Froome und Valverde noch um jede Sekunde. Die deutschen Sprinter Marcel Kittel und André Greipel waren ebensowenig in der ersten Gruppe zu finden – die Entscheidung um den Tagessieg fiel ohne sie.

Froome hat nur noch zwei Minuten und 28 Sekuden Vorsprung vor dem neuen Zweiten, dem Niederländer Mollema. Der bisherige Vize Valverde verlor fast zehn Minuten auf die Spitze, Contador ist Dritter. Die Tage in den Alpen könnten zur Schlacht werden.