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Japan: Weltgrößter Offshore-Windpark entsteht

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Japan: Weltgrößter Offshore-Windpark entsteht

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Es soll einmal der größte Offshore-Windpark der Welt werden: In Japan hat die erste schwimmende Windturbine der Anlage nun ihren Platz erreicht – im Meer vor Fukushima. Die Anlage soll bis zum Jahr 2020 ein Gigawatt Strom erzeugen. Mit schwimmenden Windparks will Japan künftig besser auf Erdbeben, Taifune und Tsunamis vorbereitet sein.

Das AKW in Fukushima war vor zwei Jahren nach einem Erdbeben von einem Tsunami überflutet worden. Keisuke Murakami, der Chef für neue und erneuerbare Energien im Wirtschaftsministerium, sagte: “Das ist ein Symbol dafür, dass sich Fukushima wieder langsam erholt. Außerdem ist dieser Windpark unser wichtigster Schritt auf dem Weg hin zu mehr erneuerbaren Energien.”

Die japanische Atombehörde teilte unterdessen mit, dass offenbar radioaktives Wasser aus dem AKW Fukushima in den Pazifischen Ozean gelangt. Der Betreiber Tepco hatte dies bislang immer bestritten. Tepco soll nun so schnell wie möglich, dass Leck finden und mögliche Gefahren für die Umwelt und andere Risiken abschätzen.