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Zugunglück in Frankreich: Fehler des Lokführers wird ausgeschlossen

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Zugunglück in Frankreich: Fehler des Lokführers wird ausgeschlossen

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Nach dem schweren Zugunglück in der Nähe von Paris laufen die Ermittlungen zur Unfallursache nun auf Hochtouren. Es habe kein “menschliches Problem gegeben”, sagte Verkehrsminister Frederic Cuvillier. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf mögliche Defekte am Zug oder einer Weiche.

Derweil wurde am Samstag um 12 Uhr eine Schweigeminute auf allen französischen Bahnhöfen und in allen Zügen eingelegt, zum Gedenken an die Opfer des Unglücks.

Die Bahngesellschaft SNCF teilte unterdessen mit: Der Lokführer habe eine noch größere Katastrophe verhindert. Er habe umgehend alle Warnsysteme aktiviert und dadurch den Schienenverkehr gestoppt. Dadurch sei es zu keinem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Zug gekommen.

Die Rettungskräfte rechnen unterdessen mit weiteren Toten. Mehrere Waggons eines Intercity-Zuges waren am Freitag an einem Bahnhof in Bretigny-sur-Orge aus den Gleisen gesprungen. Mindestens sechs Menschen starben.