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Der Mont Ventoux – das Ziel der 15. Etappe der Tour de France. Und schon gleich zu Beginn des knapp zwanzig Kilometer langen Anstiegs versuchte der Kolumbianer Nairo Quintana der Konkurrenz zu entkommen. Schon am Morgen hatte er im Interview mit euronews zuversichtlich gewirkt:

“Das wird ein langer Tag und mit 242 Kilometern die längste Etappe. Ich hoffe, ich werde am Ventoux gute Beine haben, dann entscheidet der Berg.”

Während hinter Quintana der Mann im Gelben Trikot Chris Froome sehr sehr frisch wirkte, mußte Ex-Sieger Alberto Contador abreißen lassen.

Froome startete zu einem wilden Ritt den Berg hinauf und ließ bald auch Quintana hinter sich.

Contador hatte schon am Morgen die Stärke vom Froomes Team Sky gefürchtet. Gegenüber euronews sagte er:

“Wir werden sehen, wie wir uns alle fühlen. Ich persönlich fühle mich von Tag zu Tag besser. Heute könnte das eine leichte Sache für Sky werden, denn am Ende gibt es ja nur den einen Berg zu erklimmen.”

Und so kam es dann auch. Froome ließ sein Team zunächst ordentlich Gas geben. Dann gab er selber Gas. Mit unglaublicher Geschwindigkeit fuhr er die letzten Kilometer zum Ventoux hinauf und ließ die Konkurrenten weit hinter sich.

29 Sekunden Vorsprung auf Quintana hatte er bei seinem zweiten Etappensieg in diesem Jahr. Contador verlor als sechstplatzierter eine Minute vierzig Sekunden.

In der Gesamtwertung liegen Bauke Mollema und Contador schon über vier Minuten hinter Froome zurück. An diesem Montag folgt ein Ruhetag.

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