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Irak versinkt in der Gewalt

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Irak versinkt in der Gewalt

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Bei einer Serie von Sprengstoffanschlägen sind im Süden des Irak sind mindestens 14 Menschen getötet worden, über 60 wurden verletzt. Die Sprengsätze detonierten am Sonntagabend kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Moslems zum Fastenbrechen zusammenkommen.

Der schlimmste Anschlag wurde in der für Schiiten heiligen Stadt Kerbala verübt. Dort explodierte eine Autobombe nahe eines Marktes. Sieben Menschen wurden getötet. In Nasiriya detonierten zwei Autobomben gleichzeitig vor einer Gewerkschaftszentrale. Im Ölhafen Basra explodierten in kurzen Abständen drei Sprengsätze vor dem Gebäude einer schiitischen Partei.

Wer hinter den Anschlägen steckt, ist unklar. Der Konflikt zwischen den Anhängern der verschiedenen islamischen Glaubensrichtungen ist in den vergangen Monaten im Irak eskaliert. Seit geraumer Zeit werden nahezu täglich Anschläge verübt.