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Prozess gegen Fabrice Tourre: Teure Selbstbefriedigung

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Prozess gegen Fabrice Tourre: Teure Selbstbefriedigung

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Vor einem Bezirksgericht in Manhattan, New York, hat ein spektakulärer Prozess rund um die Finanzkrise begonnen. Als Kläger fungiert die New Yorker Börsenaufsicht, auf der Anklagebank sitzt Fabrice Tourre, genannt “Fabulous Fab”, jener Goldman-Sachs-Händler, der Finanzprodukte erfunden und sie an Großanleger verkauft haben soll. Er selbst sieht sich als unschuldig und betonte in mehreren Anhörungen, dass er die Vorwürfe kategorisch zurückweise und seine Unschuld vor Gericht beweisen werde.

Dazu hat er nun Gelegenheit. Die Anklage gegen Tourre lautet auf Betrug und Verstoß gegen das Börsengesetz. Ein Beweisstück sind E-Mails an Tourres Freunde, in denen Tourre seine Finanzkonstruktionen als „Produkte intellektueller Selbstbefriedigung“ bezeichnete. Selbstbefriedigung, die Anlegern Milliardenverluste bescherte.