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Bekannter Islamistenführer in Jemen getötet

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Bekannter Islamistenführer in Jemen getötet

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Ein bekannter Islamistenführer ist in Jemen getötet worden. Said al-Schehri, ein Saudi, galt als Nummer zwei der sogenannten Al Kaida auf der arabischen Halbinsel.

Diese Gruppierung bestätigt jetzt seinen Tod. In einem Internetvideo macht einer ihrer Anführer, Ibrahim al-Rubeisch, dafür einen amerikanischen Drohnenangriff verantwortlich.

Bisher hatten den Tod des Islamistenführers nur die jemenitischen Behörden vermeldet. Das war Ende Januar: Demnach war der Mann damals an Verletzungen gestorben, die er bei einem Antiterroreinsatz zwei Monate zuvor erlitten hatte.

Al-Schehri saß früher im amerikanischen Gefangenenlager Guantánamo, wurde aber 2007 freigelassen. Einem Wiedereingliederungsprogramm in seiner Heimat Saudiarabien entzog er sich bald, um sich der jemenitischen Al-Kaida-Gruppierung anzuschließen.