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Mögliche Strommarktmanipualtionen werden teuer für Barclays

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Mögliche Strommarktmanipualtionen werden teuer für Barclays

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Die britische Großbank Barclays muss in den nächsten 30 Tagen eine Rekordstrafe an die US-Energiemarktaufsicht zahlen. Diese fordert von Barclays sowie von vier Stromhändlern umgerechnet fast 350 Millionen Euro, was die Regulierungsbehörden nun bestätigt haben. Barclays soll zwischen 2006 und 2008 die Preise am Strommarkt künstlich gedrückt haben, um am Derivatemarkt mit entsprechenden Wetten Gewinne zu erzielen – insgesamt rund 25 Millionen Euro. Ein Sprecher von Barclays erklärte, man arbeite bei den Ermittlungen umfassend mit den Behörden zusammen. Sollte die Bank die Strafe nicht zahlen, könnte ihr eine Klage drohen.