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Kandidat für Moskaus Bürgermeisterposten – aber vielleicht nur einen Tag lang: Einer der schärfsten Kritiker von Präsident Putin, Alexej Nawalny, darf bei der Bürgermeisterwahl in Moskau im September kandidieren. Das entschied die Wahlkommission an diesem Mittwoch. Doch die Genehmigung könnte schon am Donnerstag wieder hinfällig werden, denn dann erfolgt das Urteil gegen Nawalny in einem umstrittenen Prozess wegen Veruntreuung.

Die Anklage hat sechs Jahre Straflager gefordert. Bei einer Verurteilung, auch auf Bewährung, würde Nawalny vom Wahlverfahren ausgeschlossen. Der Anwalt und Blogger, der bei Einreichung seiner Kandidatur vorübergehend festgenommen worden war, könnte dann in die Berufung gehen. Er hat aber schon angekündigt, dass er wohl nicht hinter Gittern Wahlkampf führen werde.

Die Moskauer Bürgermeisterwahl gilt als wichtiger Stimmungstest für das Putin-Lager. Dem kremltreuen Amtsinhaber werden die besten Chancen vorhergesagt. Kritiker meinen, Nawalny wäre sowieso nie zugelassen worden, hätte er reale Chancen gehabt.

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