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Rätselraten um Wasser im Helm geht weiter

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Rätselraten um Wasser im Helm geht weiter

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Das Wasser stand Luca Parmitano nicht bis zum Hals, sondern bis zu den Ohren. Im Helm, wohlgemerkt. Zwar ist der italienische Astronaut unversehrt geblieben. Nach Abbruch seiner Mission fanden sich aber 1,5 Liter Wasser in seinem Raumanzug. Die NASA sucht händeringend nach einer Erklärung: Die erste Vermutung, der Trinkbeutel sei schuld, hat sie heute widerlegt.

Karina Eversley, NASA:
“Ausgehend von den Schilderungen der Crew halten wir es für unwahrscheinlich, dass es an dem Trinkbeutel gelegen hat. Wir wissen nicht, woher das Wasser stammt. Die Untersuchungen dauern noch an.”

Mehrere Ingenieure sind damit beschäftigt, die Antwort auf diese Frage zu finden. Solange wird der Außeneinsatz nicht wiederholt.
Parmitano sollte gemeinsam mit seinem US-Kollegen Chris Cassidy unter anderem Kabel für das russische Modul “Nauka” verlegen. Das soll im Herbst an der ISS andocken.