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Nokia kommt mit Smartphones einfach nicht zurecht

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Nokia kommt mit Smartphones einfach nicht zurecht

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Harte Zeiten für Nokia: Der finnische Handykonzern ist auch im zweiten Quartal nicht aus den roten Zahlen gekommen. Der Betriebsverlust lag bei 115 Millionen Euro – immerhin eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als das Minus bei 824 Millionen Euro lag. Nokia-Chef Stephen Elop hatte seinem Unternehmen daraufhin ein rigides Sparprogramm verordnet.

Aber auf dem Smartphone-Markt findet Nokia einfach nicht den Anschluss. Die Marktanteile der Finnen sinken seit Jahren, von 41 Prozent im Jahr 2009 auf mittlerweile nur mehr zwei Prozent – und das trotz einer großangelegten Produktoffensive. Im zweiten Quartal erhöhte sich der Absatz der Lumia-Smartphones um magere 32 Prozent auf 7,4 Millionen Stück. Mit einer neuen Serie soll nun der gewaltige Abstand zu den Konkurrenten Apple und Samsung verringert werden. Tatsächlich erwirtschaftet Nokia den Hauptteil seines Umsatzes immer noch mit herkömmlichen Mobiltelefonen. Zudem kämpfen die Finnen auch im Netzwerkbereich mit Problemen. Stephen Elop kündigte bereits weitere Sparmaßnahmen an.